Die Parthenlandschaft ist das Resultat naturräumlicher wie
auch menschlicher Gestaltungsprozesse. Die Grundform der heutigen
Landschaft – eine abwechslungsreiche Wald-Wiesen-Feldflur
mit
Talauen und Moränenhügeln – ist nach der Saaleeiszeit
vor ca.
150.000 Jahren vorgeprägt worden und schließt
an die Auszüge des Grimmaer Porphyrgebietes an.
Siedlungsgeschichtliche
Nachweise gibt es nach Erschließungen, wie z.B. für
das BMW-Werk nördlich von Plaußig, bereits aus der Jungsteinzeit,
wie ein über 7.000 Jahre alter Brunnen sowie zahl-
reiche Grabungsfunde belegen.
Während
der sorbischen Landnahme im 7./8. Jahrhundert war die überschwemmungsfreie,
aber wassernahe Parthenniederterasse bevorzugtes Siedlungsgebiet
(Portitz, Seegeritz, Panitzsch), wäh- |
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